Wir schreiben das Jahr 2026, und oberflächlich betrachtet scheint sich in unseren Bürolandschaften wenig verändert zu haben. Die Menschen loggen sich morgens ein, nehmen an Videokonferenzen teil und schicken acht Stunden später ihre Rechner in den Ruhezustand. Doch unter dieser ruhigen Oberfläche brodelt eine Krise der Authentizität. Die 40-Stunden-Woche, einst das stolze Banner der Arbeiterbewegung und später das Standardmaß der industriellen Moderne, hat sich in eine Lüge verwandelt, die wir uns gegenseitig erzählen, um das Gefühl von Stabilität aufrechtzuerhalten.